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NELSON-MANDELA-SCHULE

EINMAL GANZ ANDERS

40 Schülerinnen und Schüler der Nelson-Mandela-Schule ließen sich auf ein ungewöhnliches Selbstportrait-Projekt ein. Unter dem Motto „Starke Teams“ entstanden während einer Kulturwoche Portraits, die weit über eine klassische Darstellung des eigenen Gesichts hinausgingen. Träume, Gedanken, Gefühle und persönliche Themen fanden ihren Weg in die Bilder.


„Ich dachte, es ist schwer. Aber wenn ich die Träume hineinmale, dann ist es einfach.“


Mit hochwertigen Materialien entstanden leuchtende Portraits auf schwarzem Grund – jedes anders, jedes mit einer eigenen Geschichte. Die fertigen Arbeiten wurden anschließend in der eigens farblich neu gestalteten Pausenhalle ausgestellt und sind dort bis heute Teil des Schulraums.

STRUKTUR SCHAFFT FREIHEIT

Elisabeth Hintze, Studienrätin an der Nelson-Mandela-Schule, beschreibt besonders einen Aspekt der gemeinsamen Arbeit: „Ulrike Willenbrink verstand es durch ihre zugewandte Art, durch kleine, simpel anmutende Schritte den Kursteilnehmenden die Angst vor der großen Aufgabe eines Selbstportraits zu nehmen.“


Eine klare Struktur schafft dabei den Rahmen, in dem Freiheit entstehen kann. Die Jugendlichen werden ermutigt, eigene Inhalte zu entwickeln und diese in eine individuelle Bildsprache zu übersetzen. Dabei geht es nicht um ein vorgegebenes Ergebnis, sondern darum, eigene Ideen sichtbar zu machen und Vertrauen in den eigenen Ausdruck zu entwickeln.


„Die Einzelnen sind stolz auf ihre Ergebnisse“, schreibt Elisabeth Hintze. Die Wertschätzung der entstandenen Arbeiten wurde auch dadurch sichtbar, dass sie die Pausenhalle der Schule dauerhaft schmücken.


Elisabeth Hintze, Studienrätin, Nelson-Mandela-Schule

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